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Sachbearbeiter / Sachbearbeiterin Demografiemanagement

Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land, den 29.06.2020

Ausgangslage 

Die Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land liegt im Osten des Landkreises Stendal. Sie wird gebildet aus den selbständigen Mitgliedsgemeinden Kamern, Klietz, Schollene, Schönhausen (Elbe), Wust-Fischbeck sowie der Stadt Sandau (Elbe).

Mit einer Bevölkerungsdichte von 22,4 Einwohner/km² ist das Elbe-Havel-Land extrem dünn besiedelt. Zudem ist die Verbandsgemeinde besonders stark von den Auswirkungen des demografischen Wandels betroffen und muss bereits seit 25 Jahren die Folgen eines starken Bevölkerungsrückgangs bewältigen. Durch den demografischen und strukturellen Transformationsprozess unterliegen vorhandene Infrastrukturangebote und Dienstleistungen der Daseinsvorsorge seit Jahren einem starken Wandel. Den Anpassungsbedarf und die oftmals daraus resultierenden Anpassungsprobleme können die Kommunen nicht alleine bewältigen. 

Projektidee

Als Impuls für eine nachhaltige Entwicklung wurde im Zeitraum April 2017 – September 2018 unter intensiver Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger ein Integriertes Entwicklungskonzept (IEK) auf den Weg gebracht. Darin werden Strategien und Handlungsoptionen für die künftige Entwicklung der Verbandsgemeinde skizziert.

Die Stärken der Verbandsgemeinde Elbe-Havel-Land liegen grundsätzlich in dem hohen Natur- und Landschaftspotenzial sowie dem kulturhistorisch wertvollen Erbe, der stabilen Wirtschaftsstruktur basierend auf klein- und mittelständischen Betrieben sowie der starken lokalen Verbindung der Menschen mit ihrer Heimat.

Die großen Herausforderungen für das Gebiet der Verbandsgemeinde ergeben sich aus der peripheren Lage, der dünnen und weiter rückläufigen Besiedlungsdichte sowie der demografischen Entwicklung mit überwiegend negativen Auswirkungen auf die Strukturen der Daseinsvorsorge und die Entwicklung der Ortsbilder. Erschwerend wirkt sich die schlechte finanzielle Ausstattung der einzelnen Mitgliedsgemeinden sowie der Verbandsgemeinde insgesamt aus.

Mit der befristeten Personalstelle Sachbearbeiter / Sachbearbeiterin Demografiemanagement wird die professionelle Umsetzung des IEK und die Weiterführung des Projektes ermöglicht.

Kosten / Förderung

Die Personalstelle Sachbearbeiter / Sachbearbeiterin Demografiemanagement wird aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds finanziert. Das Vorhaben ist dem Förderschwerpunkt „Projekte zur Bewältigung sozialer Folgen des demografisch und strukturellen Wandels“ mit dem Unterpunkt „Initiierung und Unterstützung von Organisationsformen zur Sicherung der Daseinsvorsorge, wie z. B. interkommunale, öffentlich-private oder bürgerschaftliche Netzwerke“ nach Abschnitt 2 Teil D Nr. 2.2. Buchst. a der Richtlinie LEADER und CLLD zuzurechnen.

 

Foto: ESF -Förderung Personalstelle Sachbearbeiter / Sachbearbeiterin Demografiemanagement